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ELLE Fashion Director Kerstin Schneider
Spitzname: Kirschi (aber nur sehr privat)
Als Kind wollte ich: Ballerina werden
Das macht mir Spaß: Gute Gespräche, gutes Essen, guter Wein
Erstes Geld verdient mit: Fünf Jahren, als Kindermodel
Haustier: Früher ein Irish Setter
Lieblingsessen: Gemüse
Abi-Note: 2,8 |
Was wir schon immer von der ELLE-Modechefin wissen wollten…
Frau Schneider, gibt es überhaupt noch Tabus in der Mode, die darauf warten, gebrochen zu werden?
Nein, um das Tabubrechen geht es schon lange nicht mehr.
Gegen welchen Design Fauxpas sind selbst Größen wie Karl Lagerfeld oder Vivienne Westwood nicht gefeit?
Schlechtes Styling.
Auf den Haute Couture-Schauen in Paris, Mailand und London sind Sie mit den schönsten Menschen der Welt zusammen. Wie ertragen Sie die triste Realität in Deutschlands Fußgängerzonen?
Auch in Paris, Mailand und London gibt es Hässliches zu sehen. Ein wenig mehr Achtsamkeit bei der Bekleidung würde generell mal ganz gut tun.
Bei Ihnen in der Redaktion arbeiten fast nur Frauen. Was unterscheidet die Männer, die in der Modebranche arbeiten, von anderen?
Die meisten sind schwul und somit den Frauen recht nahe oder sie sind einfach sehr cool und kreativ und lieben schöne Frauen.
Welches Merkmal haben Designer, die auf Weltniveau arbeiten?
Eigenständigkeit, Mut und Können.
Gefährlichste Falschvorstellung von jungen Leuten, die in die Modebranche wollen und dann scheitern?
Dass dies ein einfacher Job wäre.
Frau Schneider, was macht ein Fashion Director überhaupt?
Er fasst die Trends der Designer zusammen und setzt sie in Themen um, die dann als Fotostrecken im Heft erscheinen. Der Job beinhaltet Fotoshootings, PR-Termine und Events, journalistische Recherchen, die Führung eines Teams und vieles mehr.
Was lieben Sie an Ihrem Job besonders?
Die Kreativität, Komplexität und die ewige Erneuerung.
Welchen ästhetischen Zusammenhang sehen Sie zwischen Ballett und Mode?
Eleganz.
Mit Kerstin Schneider sprach Marco Schröder |
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